concept

Concept

My installations can be seen as fragmentary notes on contemporary human existence. The poetically encoded themes of the works emerge in dialogue with the constantly changing global realities .They hint political, social and meta-physical questions: man’s struggle for orientation in this rappidly altering world.

The often multi-part serial works are made of different materiels : A material I frequently use is the fibre of hemp, which is interesting because of its flexibility, hairy structure, and natural tendency towards chaos. By different work procedures such as colouring, drying, compressing or combining it with gelatine, wax or different polymeric substances, I can harden or soften the material partially, which makes it possible to work with bold contrasts. The very evocative quality of the fibre helps me to create metaphors for elementary human mental or instinctive feelings such as joy, fear, aggression, silence, loneliness, loss etc. .Wire, rubber, acrylic resin, paper and pigments expand the range of materials I use.

Through their sensual materiality and ambiguity of expression, the installations trigger associations and subconscious emotional responses that lead to very divergent subjective reactions of the individual observer.

Konzept

Meine Rauminstallationen betreibe ich als poetische Kommentierungen der Welt, als bildhafte fragmentarische Anmerkungen zur menschlichen Existenz.
Die Thematiken der Arbeiten entstehen im Dialog mit den sich ständig verändernden globalen gesellschaftlichen Gegebenheiten- wie sie von mir aus der Nische am Rande einer Wohlstandsgesellschaft heraus wahrgenommen und gedeutet werden. Es geht um das Verhältnis des Menschen zur Welt im Anthropozän, um Kommentare zur individuellen Verortung und kulturellen Haltsuche des Einzelnen in der sich in unendlichen Facetten manifestierenden und im rasanten Wandel befindlichen Welt.

Die Installationen sind durch ihre sinnliche Materialität und Vieldeutigkeit immer auch Assoziationsangebote und Auslöser für emotionale Reaktionen, die zu durchaus gewollt divergierenden subjektiven Stellungnahmen der Betrachter führen.

Die oft vielteiligen seriellen Arbeiten entstehen aus verschiedenen Materialien, ein von mir lange Zeit bevorzugtes Material ist Hanf, dessen Flexibilität, haarige Struktur und natürliche Tendenz zum Chaos mich interessiert. Durch verschiedene Arbeitsprozeduren wie Färbung, Trocknung, Verdichtung oder die Kombination mit Gelatine, Wachs oder Kunststoff, kann ich die Fasern teilweise härten oder auch weich belassen, wodurch es möglich wird, mit starken Kontrasten zu arbeiten. Die assoziative Wirkung des textilen Materials hilft mir auf der Suche nach Metaphern um elementare menschliche Regungen - Aggression, Angst, Freude, Schmerz, Geborgenheit, Ruhe, Verlorenheit, … - anklingen zu lassen.
Draht, Gummi, Kunststoffe und Papier erweitern das von mir verwendete Materialspektrum.